Eine Weinlagerung im Wasser

In diesem Artikel erfahren Sie, welche Vorteile eine Weinlagerung im Wasser hat. Was sich sehr komisch anhört, kam schon einmal vor. Diese Lagerung im Wasser war zwar unabsichtlich, zeigte aber, dass der Wein im Wasser sehr gut erhalten bleiben kann und dies über Jahrhunderte.

Wein könnte man theoretisch sehr gut in einem See lagern. In den Tiefen gibt es keine großen Temperaturschwankungen und der Wein kommt nicht mit Sauerstoff in Berührung. Dies hat den Vorteil, dass der Wein nicht so schnell reift. Aber auch die Dunkelheit hilft dabei, das Reifen des Weines zu verzögern. Die kühlen Temperaturen im See eignen sich sehr für den Wein. Wie Sie sehen, hat ein See mit richtigen Bedingungen mehr Vorteile als ein Weinkeller. Allerdings wäre eine Lagerung im Wasser sehr kostspielig und würde sich für einen einfachen Winzer nicht lohnen. Zudem ist der Aufwand bei einer Lagerung von Wein unter Wasser sehr hoch.

Weinfund im Wasser vor Finnland

Vor etwa 3 Jahren (2010) entdeckten Taucher vor den Åland Inseln, die zu Finnland gehören, über 100 Flaschen Champagner. Diese waren sehr gut erhalten und lagerten etwa um die 180 Jahre unter der Wasseroberfläche. Das Schiff, dass den Champagner transportiert hatte, war im 19. Jahrhundert gesunken und lag unberührt auf dem Meeresboden. Der Champagner war sehr gut erhalten und wurde auf einer Aktion gewinnbringend verkauft. Mehrere tausend Euro waren die Bieter bereit für eine Flasche von dem 180 Jahre alten Champagner zu zahlen.

 

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