Säure im Wein

Wie der Titel schon sagt, geht es in diesem Artikel um das Thema Säure im Wein. Nach diesem Artikel werden Sie wissen, was die Säure im Wein ausmacht und wofür sie wichtig ist.

Die Säure wirkt sich auf den Geschmack aus. Aber auch bei Haltbarkeit spielt der Gehalt der Säure im Wein eine wesentliche Rolle. Weine aus guten Jahrgängen mit reifen Trauben erhalten weniger Säure als Weine in schlechten Jahrgängen. Während der Gärung des Weines nimmt der Säuregehalt im Wein ab, da Milch- und Apfelsäure vergären. Allerdings bildet sich auch während der Gärung eine geringe Menge Bernsteinsäure im Wein. Steigt der Säureanteil stark während der Gärung, so kann es sein, dass der Wein krank ist. Säure ist allerdings nichts Negatives im Wein. Ganz im Gegenteil. Säure verleiht den Geschmack. Ist zum Beispiel zu wenig Säure im Wein, schmeckt dieser nicht. Ist zu viel Säure im Wein, tut dies dem Magen nicht gut.

Was tun, wenn der Wein zu wenig Säure hat?

Weine, die zu wenig Säuregehalt haben, kann man zusätzlich Säure beifügen. Meist wird beim Beifügen von Säure gerne zur Milchsäure gegriffen. Hier wird keine chemische Zugabe gemacht, denn Milchsäure ist ein natürliches Produkt.

 

Weinsäure

Der Gehalt der Weinsäure im Wein hängt von der Reife der Trauben ab. Weinsäure spielt eine wichtige Rolle beim Alterungspotential vom Wein. Je höher der Anteil von Weinsäure im Wein, desto reifer sind die Trauben. Aus einem Teil der Weinsäure im Wein kann während der Gärung Weinstein werden, dieser kann mithilfe einer Weinkaraffe entfernt werden. Man spricht hierbei von Dekantierung.

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