Traubenlese im Herbst

Der Herbst steht vor der Tür und die Winzer fangen an, Ihre Trauben zu lesen. Egal ob maschinell oder mit der Hand – am Ende zählt die Ertragsmenge und die Qualität der Trauben.

Die Traubenlese findet in der Regel kurz vor dem Herbst oder etwas später statt. Je nach der Wetterlage und Reife der Trauben, findet die Traubenlese von September bis November statt. Manchmal werden Trauben auch länger hängen gelassen bis Frost kommt, um diese dann zu ernten und Eiswein herzustellen. Auch der Einsatz von Maschinen wie vom Traubenvollernter ist erlaubt. Allerdings wird ein Traubenvollernter vorallem in flachen Weinbergen eingesetzt und nicht in Steillagen. Es gibt zwar schon Steillagenvollernter, diese werden aber nicht oft eingesetzt. Die Traubenlese mit einem Traubenvollernter hat keine schlechte Einwirkung auf die Qaulität des Weines. Allerdings kann der Traubenvollernter nur komplett den Weinberg abernten und hat daher keinen Einfluss, welche Trauben geerntet werden.

Nur gesunde oder Trauben die edelfaul sind, werden bei der Handlese geerntet. Der Rest, der diesem Reifegrad nicht entspricht, wird hängen gelassen. Die Lesegeschwindigkeit hängt bei der Handlese nicht nur von der Geschwindigkeit vom Weinleser ab, sondern auch vom Weinberg. Hier kommt es zum Beispiel auf die Traubendichte am Rebstock an.

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